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Mittwoch, 5. Januar 2011

Alles Apfel, oder was?

In der Verwandtschaft gab es gerade einen 18. Geburtstag. Die junge Lady sollte von unserer Seite aber nicht nur mit Geld eingedeckt werden. Daher habe ich ihr noch ein Set aus Buchkalender-Hülle, Körnerkissen und Schlüsselanhänger genäht. 

Außen tummeln sich Äpfel, innen gesellen sich Rosen auf karierten Grund dazu. Damit's ein wenig griffiger wird, habe ich das Ganze noch mit Molton unterlegt. Vorn drauf gab's dann noch ganz schlicht das Monogramm "L" und einen Streifen weiße Häkelspitze. Den Rest erledigt ein festgenähter Anhänger mit ausgestanzten Äpfeln aus Filz und Moosgummi.

Die passende Geschenkverpackung war schnell gefunden: eine milchig-transparente Plastik-Box, die eigentlich für Schuhe gedacht ist. Diese habe ich mit dem gleichen Stoff und ein wenig weißer Zackenlitze aufgehübscht.
Die Glückwunschkarte hat einen Scallop-Kreis aus dem selben Stoff bekommen. Da sowohl Farben als auch Muster doch sehr dominant sind, ist bis auf die weiße Filz-18 (American Crafts Thickers) nur noch ein kleines Stückchen weiße Spitze zum Einsatz gekommen.
Was soll ich sagen? Das Geburtstagskind hat sich sehr gefreut. Das widerum hat MICH gefreut. :-)

Donnerstag, 23. Dezember 2010

23. Dezember: Ein Schutzengel tut jedem gut

So, es geht haarscharf auf die Zielgerade. Heute öffnen wir das vorletzte Türchen. Seid Ihr bereit für Weihnachten? Ich habe, wie immer, das Gefühl, mir zerrinnt die Zeit zwischen den Fingern und ich hätte eigentlich noch viel mehr machen wollen. Aber es ist müßig, sich jetzt noch einen Kopf darüber zu machen, denke ich. Also: auf Entspannung polen und den letzten Tag vorm Fest noch mal gut nutzen: Hausputz, letzte Einkäufe, restliche Geschenke einpacken und evtl. sogar noch die allerletzten Geschenke werkeln. Na, habe ich's damit so halbwegs getroffen? *lol*
Ich hoffe, wenn ich abends heim komme, hat mein Mann das Haus ein wenig auf Vordermann gebracht und die Lichterketten schon mal entsaubt und getestet. Und ich werde mich dann noch ans Verpacken der Geschenke machen und muss auch tatsächlich noch zwei Kleinigkeiten als Mitbringsel werkeln. Und dann werden wir mal voll auf Weihnachten umschalten. ;-)

Wem jetzt noch was Kleines fehlt, dem könnte ich noch einen niedlichen Schutzengel ans Herz legen. Wer nicht nähen kann oder keine Nähmaschine hat, dem sei gesagt: das Teilchen lässt sich auch komplett mit der Hand nähen oder zur Not sogar kleben. Und wenn er aus Filz gemacht wird, ist es noch einfacher und vor allem: nichts franst aus.
 Ihr braucht:

- 1 rundes Stück (Leinen-) Stoff (etwa so groß wie eine Untertasse - oder, wie in meinem Fall, so groß wie eine Windeltwister-Cassette *lol*)
- 1 Halbkreis aus kontrastierendem Stoff
- 2 kleine (Leinen-) Stoff-Kreise
- 2 stilisierte Flügelpaare aus (Leinen-) Stoff
- Kordel zum Aufhängen
- ein Rest Effektgarn oder Bouclé-Wolle für die Haare
- Untertasse oder ähnliches in rund
- Lineal / Geodreieck
- Muster für kleinen Kreis oder Keisstanzer
- Bleistift
- Zackenschere oder normale Stoffschere
- Heißklebepistole
- Nähgarn
- Nähmaschine oder Nähnadel
- etwas Füllwatte

Und los geht's!

 Den großen Kreis zur Hälfte legen und zum Viertel abnähen.
 An der Naht nun falten und somit einen Viertelkreis formen. Die Endkante nun sehr knappkantig zusammennähen.

 Die beiden so entstandenen äußeren Viertelkreis-Taschen jeweils schmal am Rand zusammennnähen, dabei aber ein Stück offenlassen, um Füllen zu können.
Wenn man das Gebilde als Hütchen aufstellt, sieht das dann so aus. Vorne seht Ihr den Bereich, der nicht zugenäht wurde. Der erstreckt sich über beide zu füllenden Taschen.

 Die beiden Viertelkreis-Taschen nun locker Füllen. Ich mache das am liebsten mit einem langen Pinselstiel.
Nun noch den offenen Bereich zunähen. So sollte das dann von unten aussehen.
 Nun den Halblkreis zu einem Viertelkreis falten und knappkantig an der geraden Seite zusammennähen.
 Die beiden Flügelpaare aufeinenanderlegen und mittig auf die eben genähte Naht aufsteppen.
Jetzt noch die beiden kleinen Kreise bis auf eine kleine Füll-Öffnung knappkantig zusammennähen.
Nun die Wolle mit Heißkleber um den Kopf drapieren, dass es halbwegs wie eine Frisur ausseht. Die Haare könnte man aber rein theoretisch auch komplett weglassen.


 Wer den Engel aufhängen möchte darf an dieser Stelle nicht vergessen, das Bändchen mit unter die Haare zu kleben. Dafür am Ende am besten erst einen kleinen Knoten machen, der das Band etwas mehr fixiert beim Aufkleben.

Am Hinterkopf werden die Haare einfach quer immer von einer Seite zur anderen gelegt. Am Schluss einfach den Faden abschneiden. 
Dann noch einen Tropfen Heißkleber auf die Spitze des Leinen-Körpers, darauf dan das "Kleidchen" kleben und darauf nun wieder - diesmal aber einen großen Klecks - Heißkleber und den Kopf mit dem offenen Ende daraufstecken. Gut andrücken.

Und: FERTIG!!!
Nun könnt Ihr ihn aufhängen oder durch die unten entstandene Tasche auch auf eine Flasche stecken und verschenken - oder eben auch selbst behalten. Ich denke, mein Erstlingswerk werde ich meiner Tochter schenken, damit sie neben ihrem heißgeliebtem Papi und mir noch jemanden hat, der immer auf sie achtet.
Und dann werde ich noch einen Schwung Engelchen machen, die dann evtl. fürs neue Jahr noch neue Herrchen und Frauchen finden, um die sie sich kümmern können.

Dienstag, 21. Dezember 2010

21. Dezember: Reste-Schlüsselanhänger

Das heutige Türchen hält ein kleines Geschenk auf den letzten Drücker für Euch bereit.
Wühlt mal kurz in Euren Stoffresten und Ihr habt fast schon alles zusammen. Das Einzige, was sonst noch fehlt, ist ein Schlüsselring. Und schaut mal hier, was dann daraus werden kann:
In natura ist der nicht so schief, aber er hat wohl fürs Foto etwas verunglückt gelegen. Kann ich aber jetzt auch nicht mehr nachholen. Ist leider schon verpackt. ;-)
Ich habe zwei kleine Streifen Leinen, einen Rest Karo-Band, einen Musterabschnitt eines Fliegenpilz-Bandes von Farbenmix, ein Stückchen weißen Molton und eins meiner Label-Bänder genommen und alles zusammengenäht. Dabei habe ich das Karoband zu einer Schlaufe gelegt und den Schlüsselring dazwischengeschoben.
Und hübsch verpackt wird's natürlich auch noch und dann sieht's z.B. so aus:
Auf das weiße Label kann man dann noch draufschreiben, für wen es ist.

Montag, 20. Dezember 2010

20. Dezember: Fliegenpilz-Hängerchen

 Der Fliegenpilz-Hype macht auch vor Weihnachten nicht Halt. Ich hab sie an Türkränzen, auf dem Adventsgesteck ... Ach, die tummeln sich mittlerweile irgendwie überall. Sogar ein Shirt meines Sohnes musste schon daran "glauben". ;-)
Hier habe ich eine kleine und schnell nachzumachende Idee für den Weihnachtsbaum. Kann natürlich auch als Geschenkanhänger dienen oder als Türhänger oder oder oder. Jeder da, wo er mag.

Die Pilze habe ich mir einfach frei Hand auf Pappe vorgezeichnet - Köpfe und Stiele getrennt. Ich habe sie gleich mit Nahtzugabe aus der Pappe ausgeschnitten, dann vergesse ich sie wenigstens nicht. Da sie links auf links zusammengenäht werden, ist die Nahtzugabe als kleiner Dekorand sichtbar.
Zuerst den Kopf zusammennähen. Dabei oben an der Spitze ein Bändchen als Aufhänger mitfassen. Achtung: am besten einen Knoten in das Band machen, der im Innern des Pizes verschwindet. So zieht sich das Band auch nicht über die Zeit raus, sondern hat dadurch so eine Art Anker oder Widerhaken.
Unten, wo der Stiel hinkommt, ebenfalls offen lassen.
Den Stiel ebenfalls links auf links zusammennähen und einfach oben offenlassen.
Nun beide Teile locker (!) mit Füllwatte ausstopfen. Bloß nicht zu fest. Das sieht sonst komisch aus. Den Stiel in den Schlitz am Kopf stecken und nun alles zusammennähen. Einfach drüber und an den Enden ein wenig vor und zurück. Das verriegelt die Naht und verhindert, dass sie wieder aufgeht. So werdet Ihr lange was von dem kleinen Pilz haben.


Viel Spaß beim Nachmachen! Es geht wirklich ganz einfach.

Freitag, 17. Dezember 2010

17. Dezember: Genähte U-Heft-Hülle


Heute gibt's ein schnelles und einfach zu machendes Geschenk für die Mamis mit noch kleineren Kindern, die immer noch regelmäßig die sogenannten U-Hefte zu den Arztbesuchen mitschleppen.
Leicht zu machen, macht aber immer viel her und sorgt immer wieder für Verzückung: U-Heft-Hüllen.
Diese hier bekommt heute eine liebe Freundin, die im Sommer Mama geworden ist. Ich habe rundherum und vorne noch Applikationen angebracht und auch noch ein geflocktes Monogramm aufgebügelt. Flock-Folie ist eine tolle Sache. Habe ich mir letztens auf der Messe gekauft. Kann man toll ausstanzen und aufbügeln. So kann man genähtes total schnell und einfach ganz persönlich gestalten ohne noch mehr nähen zu müssen.
Und wenn madicken02 aus Danis Forum diesen Beitrag hier sieht: ein dicker Knutscher noch mal für den tollen Basic Grey-Stoff!!! Jetzt weißte, was daraus werden sollte. ;-) Und? Zufrieden?
Und jetzt fragt Ihr Euch, wie man diese Hüllen näht?
Ganz einfach! Das geht so - und zwar für so ungefähr jedes Buch oder Heft, das Ihr einbinden möchtet:
Zwei Stoffe, die etwa dreimal so breit sind, wie das Heft und geringfügig höher als das Heft. Ringsum braucht man dann noch die Nahtzugaben. Ich habe etwa 1,5 cm genommen.
Die Stoffe links auf links zusammennähen, dabei unten aber ein Stückchen zum Wenden offen lassen. Die Ecken schräg bis dicht an die Naht abschneiden. Wenden, so dass die rechten Seiten ausßen sind.
Jetzt kann man Applikationen aufnähen, wenn man möchte. Dabei bedenken, dass an den Seiten noch die Einschläge nach innen erfolgen.
Das Heft mittig in den Stoff legen und das, was an den Seiten übersteht, jeweils nach innen umschlagen. Diese Umschläge werden jetzt ganz, ganz knappkantig festgenäht, dabei auch den unteren offenen Bereich mit zunähen.

You did it!
Und ging das nicht total einfach?
Wer eine etwas fester Hülle möchte, kann beim Zusammennähen der Stoffe auch noch eine Lage Molton mit festnähen. Das habe ich bei dieser Hülle hier getan. Geht aber auch wunderbar ohne diese kleine Polsterschicht.
Ich werde gleich noch weitere machen. Gibt ja schließlich noch mehr nette Mamis ... ;-)

Mittwoch, 15. Dezember 2010

15. Dezember: Genähte Haarbänder


Meine Tochter trägt ja so gerne Haarbänder. Naja, hält bei dem kalten Wetter ja auch schön warm. Aber sie trägt die auch im Sommer. Insofern sind das immer Ganzjahresmodelle, die her müssen. Leider gibt's die bei uns in der Gegend recht schlecht zu kaufen. Und bestellen ist auch nicht immer so prickelnd. Also selber Hand anlegen!
Hier sind meine ersten Werke, die Euch ja vielleicht zu ein paar Last Minute-Geschenken inspirieren:
Ich arbeite gerade noch an neuen Modellen und Madame hat sich auch schon neue Stoffe ausgesucht, aus denen sie gerne noch welche hätte.
Die Dinger sind wirklich schnell gemacht und immer wieder auch ein tolles Mitbringsel für kleine Prinzessinnen - und auch für deren Mamas, wie ich immer wieder feststelle. "Duuuhuuu, meinste, die kannste auch in meiner Größe machen? *augenklimper*"
Naja, kann ich dann wohl ... ;-)

Hier könnt Ihr Anleitungen für solche Haarbänder finden:
hier
und hier
und hier auch

hier ebenfalls
und hier noch
und hier dann auch noch
hier  gbt's auch noch welche
und hier zum Abschluss auch noch

Viel Spaß beim Nachnähen! Traut Euch ruhig! Es ist ganz einfach und auch für Näh-Anfänger geeignet.
Und man braucht nicht mehr als ein bisschen Stoff, Garn und ein Stück breites Gummiband.

**********
Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich!

Unter allen Kommentaren, die bis zum 31.12.2010, 24:00 Uhr unter den Postings des Adventskalenders abgegeben werden, verlose ich einen 10 Euro-Gutschein von Dani Peuss. Da beginnt das Jahr doch dann gleich richtig gut, oder? Die Verlosung werde ich am 02.01.2011 vornehmen und den Gewinner dann hier bekanntgeben.
Bitte beachtet, dass für jedes Türchen immer nur 1 (!) Kommentar pro Person in den Lostopf wandert. Wer fleißig mitliest und kommentiert, kann es als auf bis zu 24 Lose bringen. Das steigert die Chancen!
Also: macht mit und sagt mir fleißig Eure Meinung! Ich freue mich.

Samstag, 11. Dezember 2010

11. Dezember: Filz-Anhänger mit Durchblick

Heute habe ich eine Kleinigkeit für Euch, für die Ihr gar nicht viel braucht. Lediglich ein paar dünne weiche Filzreste oder - und das ist noch viel besser - eine dünne Fleece-Decke aus einem Billigladen.
Und obwohl genäht wird, braucht Ihr nicht unbedingt eine Nähmaschine. Ihr könnt alles auch locker mit der Hand nähen.
Ich hab solche Hängerchen letztens mal in einem Laden gesehen. Aber es stand leider keine Firma drauf und zum Kaufen fand ich sie zu teuer. Also selbermachen. Mal wieder. Jaja, wer keine Arbeit hat, der macht sich welche. ;-)
Aber schaut mal, sind die nicht wirklich niedlich? Da kann man doch gar nicht anders, als Hand anzulegen.

Als ich dann letztens eine kleine Sammlung dieser Anhängerchen verschenkt habe, wurde ich dann gleich gefragt, wie ich die gemacht hätte. Die Beschenkte wollte so sooo gerne eine Anleitung. Blöd war nur, dass ich keinen Stoff mehr dafür hatte. Alles schon vernäht. Also habe ich ein Teilchen noch mal auseinander genommen, um die einzelnen Arbeitsschritte noch mal zeigen zu können.

Zuerst malt Ihr Euch kleine Formen auf, die Ihr dann jeweils aus einer doppelten Lage Stoff (rechts auf rechts) ausschneidet. In die Mitte schneidet Ihr einen Kreis. Macht vielleicht einfach mit der Crop-A-Dile BigBite oder einer Lochzange erst mal ein Loch in die Mitte und schneidet von dort aus einen Kreis. Muss noch nicht 100%ig werden.
Nun näht ihr einmal dicht am Rand um den Kreis herum. Aber jetzt sollte es schon ein halbwegs guter Kreis sein. Sonst sieht's nachher komisch aus.
Jetzt wird umgekrempelt. Dazu einfach den Rand der oben liegenden Form durch das Loch in der Mitte stecken und den Rest nachschieben.
Die beiden Lagen Filz liegen nun links auf links aufeinander. Mit Nadel und Faden (Sticktwist ist prima - und davon 2 oder 3 von 6 Fäden) nun oben anfangen und mit Kettstich die Mitte schließen.
Nun nimmt man ein bisschen Füllwatte, formt eine kleine lockere Banane und legt sie von der Herz-Spitze aus um das Loch in der Mitte.
Dann alles weiter zunähen und dabei immer wieder die Füllwatte reinstopfen. Guckt am Ende doch noch was raus, kann das ganz einfach mit einer Schere weggeschnitten werden.
Noch einen kleinen Aufhänger dran und fertig!
Und der Fantasie sind, wie immer, keine Grenzen gesetzt. Ich habe Tannenbäume, Sterne und Herzen gemacht. So waren die letztens auch in dem Laden und mir gefiel die Kombination der Formen so gut
Und ich finde, die machen sich nicht nur am Baum gut, sondern auch als kleine Geschenkanhänger. Oder als Anhänger für die allseits beliebten Dezember-Dailys. Ich habe gleich einen ganzen Stapel davon gemacht. Mal sehen, wo ich die überall dran mache.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Freitag, 3. Dezember 2010

3. Dezember: Genähte Weihnachtsbäumchen - das Update

Erinnert Ihr Euch an das Filz-Weihnachtsbäumchen, mit dem ich den Adventskalender eröffnet habe?
Ich hatte Euch ja eine Fortsetzung angekündigt. Hier ist sie also. Der Baum wird heute dick und fett und 3D.

Darum brauchen wir heute mehr Stoff und müssen auch ein wenig mehr ackern.

Ihr braucht:
nomales Schreibpapier
Bleistift
Stoffreste  - am besten eignen sich Baumwolle, Feinkord, Leinen oder auch dünner Filz
Nähgarn
Nähmaschine
Nähnadel
Füllwatte
Bändchen für den Aufhänger

Genauso wie bei dem Bäumchen vom 1. Dezember malt Ihr Euch erst mal einen Weihnachtsbaum auf und macht Euch eine Schablone. Ich habe einfach die gleiche genommen. Hat sich ja schließlich schon bewährt.
Diesmal muss der Baum allerdings sechs mal zugeschnitten werden. Die Nahtzugaben nicht vergessen!
 Dann werden immer zwei Bäume rechts auf rechts aufeinender gelegt und zusammengenäht. Wieder darauf achten, dass unten eine ausreichend große Öffnung zum Wenden und Füllen bleibt. Achtung: die Füllöffnung wird später nur noch halb so groß sein wie die, die Ihr jetzt offen lasst!
Dann die Innenecken vorsichtig mit einer Schere bis an die Naht heran einschneiden. Sonst wellt und zieht sich der Stoff nach dem Wenden.
Jetzt wird der Baum auf rechts gedreht. Ein langer Pinselstiel o.ä. leistet hier gute Dienste beim Ausgestalten der Spitzen.
Oben seht Ihr die Öffnung, die ich unten jeweils gelassen habe.
Die dortigen Nahtzugaben werden nun nach innen gebügelt.
Dann werden alle drei genähten Bäumchen aufeinanander gelegt und mittig zusammengenäht.
Ich habe von unten nach oben genäht, weil ich es so einfacher finde, oben noch das Aufhänge-Bändchen mit einzunähen.

 Nun werden die einzelnen Segmente mit Füllwatte ausgestopft. Ich habe ihn recht prall gefüllt, aber das würde ich auch immer vom verwendeten Stoff abhängig machen. Ich habe hier z.B. einen sehr weichen Feincord von Hilco oder Bizkids verwendet. Ich weiß gar nicht, mehr, von wem der war.
So sieht der Baum dann von unten aus. Jetzt müsst Ihr nur noch mit Nadel und Faden die offenen Nähte schließen. Fertig!
Mein Bäumchen hat einen Platz im Zimmer unserer Tochter gefunden. So hat sie auch ein bisschen Weihnachtsdeko, die ich zudem überaus kindgerecht finde. 

Und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Bäumchen können vor dem Füllen noch bestempelt oder sonst wie verziert werden.
Sie machen sich nicht nur gut am Baum selber oder als Hängedeko im Fenster oder an der Wand, sondern eigenen sich auch prima als ganz besondere Geschenkanhänger.
Viel Spaß beim Nachmachen! Meine nächsten sind jedenfalls schon in Arbeit.